Radweg Lichterfelder Allee
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Wo es in der Lichterfelder Allee wirklich Parkplätze geben wird

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Für Verunsicherung sorgt aktuell ein Zeitungsartikel, in dem suggeriert wird, dass sich hinsichtlich der Parkplätze entlang der umgestalteten Lichterfelder Allee nicht viel ändern wird. Der Planer und der Teltower Bürgermeister hätten beruhigt, ist da zu lesen. Es würden zwar Parkplätze vor den Diakonissen und der Kita Felsenblume wegfallen, aber dafür viele in Form von Parkbuchten neu geschaffen werden

Der Artikel erschien als Reaktion auf heftige Diskussionen auf Facebook. Diese starteten, nachdem whatz-up.de aktuelle Infos zum voraussichtlichen Umbaubeginn der Lichterfelder Allee im Herbst veröffentlicht hatte. Da die aktuellen Radwege auf den Gehwegen mit 60 bis 80 Zentimeter Breite viel zu schmal sind und in einem schlechten baulichen Zustand, wird im Zuge der Fahrbahnsanierung auch der Straßenraum neu aufgeteilt.

Wegfall der Parkplätze bestätigt

Eine erneute Anfrage bei Frank Schmidt, dem Zuständigen des Landesstraßenbetriebes, bestätigte: Unsere Informationen waren korrekt. Die einzigen Parkplätze, die im Teltower Teil der Lichterfelder Allee künftig vorhanden sein werden, sind jene 47, die im Bereich der Diakonissen zwischen dem Radweg und dem Gehweg angelegt werden. Alle anderen fallen weg, ihr Platz wird für die Radwege benötigt.

Tatsächlich werden auch Ersatzparkplätze für die Eltern der Kita Felsenblume geschaffen, allerdings nicht in der Lichterfelder Allee: Es entstehen zwei neue Stellplätze in der Seitenstraße, dafür weichen die aktuell dort aufgestellten Glascontainer. Die Lichterfelder Allee soll hier einen Zebrastreifen erhalten. Ob diese Stellplätze nur Kurzparkplätze oder auch für Dauerparker sind, konnte spontan nicht beantwortet werden. Ursprünglich war von elf Kurzparkplätzen in der Maxim-Gorki-Straße die Rede gewesen. 

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Die Straße soll ihre aktuelle Breite behalten, der grüne Mittelstreifen bleibt erhalten. Auf beiden Seiten wird es aber zwei Meter breite Radfahrstreifen, die in Richtung Berlin dann wieder an den dort bestehenden Radweg im Seitenbereich angebunden werden.

Frank Schmidt bestätigte, dass es seit seiner Präsentation in den politischen Gremien der Stadt keine Änderungen mehr gegeben habe – die Einigung zwischen dem Landesstraßenbetrieb, der Stadt und dem Diakonissenhaus sei schwierig genug gewesen. Teltows Bürgermeister und die Stadt Teltow erklärten, dass sie schon lange keine Presseanfrage zu diesem Thema mehr hatten.

Foto: Konstanze Kobel-Höller